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Tipps um Ihr Haus zu verkaufen

Manchmal wird das eigene Haus zu klein oder der Hausverkauf wird wegen eines Ortswechsels nötig. Auch Scheidung oder ein (unerwartetes) Erbe führen manchmal dazu, dass ein Haus verkauft werden muss. Die Entscheidung fällt Ihnen vielleicht nicht leicht. Es hängen Kindheitserinnerungen am Elternhaus oder an ein gemeinsames Familienleben daran. Gerade solch emotionale Aspekte sind es aber, die unserer Erfahrung nach dazu führen, dass nicht der beste Preis erzielt wird, der bei einem Hausverkauf möglich ist. Nur wer sachlich und einigermaßen nüchtern an das Projekt „Hausverkauf“ herangeht, holt das Beste heraus. In unserem Ratgeber geben wir Ihnen ein paar Tipps und wichtige Hinweise, damit Sie nicht in bekannte Fallen tappen und später mit einem guten Gefühl an „das alte Haus“ zurückdenken können.

  • Holen Sie sich außerdem ein paar Tipps dazu, welchen Preis Sie veranschlagen können.
  • Benötigen Sie für den Hausverkauf wirklich einen Makler oder können Sie den Verkauf auch privat durchführen.

Hausverkauf: Ja, Nein? Nicht immer eine leichte Entscheidung

Der Hausverkauf ist nicht immer leicht zu entscheiden und doch muss gerade dieser Entschluss häufig viel zu schnell getroffen werden. Wir als Makler haben hier leider schon sehr oft miterleben müssen, wie sich dadurch Hausverkäufer in eine wirklich schlechte Lage brachten.

Es gibt Käufer, die warten explizit auf Verkäufer, die sich dank überstürztem Handeln in eine relativ schlechte Verhandlungsposition bringen.

Häufig betroffen sind z. B. Paare nach der Trennung oder auch, wenn eine Finanzierung leider doch nicht mehr tragbar ist. Dann möchte man diese Last so schnell wie möglich loswerden. Tja, dann schnappt die Falle leider zu.

Egal wie prekär Ihre Situation vielleicht scheint, wie dringend Sie das Geld aus dem Hausverkauf benötigen, versuchen Sie nichts zu überstürzen.

Eine deutlich bessere Verhandlungsposition lässt sich schon allein dadurch erreichen, wenn das Haus vor dem Verkauf ein wenig auf Vordermann gebracht wird, denn das Ziel ist natürlich einen besonders guten Preis zu erzielen. Außerdem sollten sich Hausverkäufer genug Zeit lassen um alle nötigen Informationen zu beschaffen.

Unser Tipp: Lassen Sie sich so viel Zeit wie möglich.

Kann man den Hausverkauf auch ohne Makler schaffen?

Viele Hausverkäufer stellen sich die Frage, ob sie wirklich einen Immobilienmakler für die Abwicklung benötigen oder der Hausverkauf nicht auch selbst zu bewerkstelligen ist. Vor allem, da die Marktlage aktuell besonders lukrativ scheint. Häuser und Wohnungen werden gesucht, besonders in Großstädten oder deren Umfeld.

Die Antwort auf die Frage hängt in erster Linie davon ab, ob Sie das nötige Fachwissen haben (oder zumindest wissen, wo Sie es herbekommen) und auch, wie viel Zeit Sie investieren können. Wir wissen aus langjähriger Erfahrung, dass der Hausverkauf viel Vorbereitung benötigt. Sie müssen wirklich gute Fotos haben, damit sich die richtigen Interessenten melden. Der Preis muss angemessen sein, was jedoch nicht bedeutet, dass er besonders hoch oder tief sein muss. Außerdem gibt es immer wieder Immobilien, die besondere Käufer brauchen. So ist ein Reihenmittelhaus z. B. eher nichts für angehende Rentner, auch wenn das Haus vielleicht aufgrund der Gegebenheiten günstiger ist. Eine Immobilie in einem hohen 6-stelligen Bereich muss vom potentiellen Käufer finanziert werden können.

Die Folge falscher Vorbereitung ist nicht nur, dass das Haus „gefühlt“ schlechter zu verkaufen ist. Vor allem führen Sie ohne Makler sehr viele verschiedene Menschen durch Ihr Zuhause. Das kostet Zeit und Kraft.

Hausverkauf mit Makler

  • Sie sparen Zeit
  • Sie erzielen häufig einen besseren Preis
  • Sie stehen nicht alleine da mit Ihren Fragen
  • Sie haben kompetente Beratung an Ihrer Seite

Hausverkauf ohne Makler

  • Zeitaufwändiger
  • Wenn Sie die Maklercourtage tragen müssten, wäre der Verkauf für Sie teurer
  • hoher Arbeitsaufwand

Die erste Hürde beim Hausverkauf ist der Preis

Der Preis eines Hauses ist nicht nur für den Käufer immer Thema – vor allem ist es für Sie als Hausverkäufer entscheidend.

Wissen Sie, wieviel Ihre Immobilie wert ist?

Häufig haben Eigenheimbesitzer eher „ein Gefühl“ für einen Preis. Oder aber sie haben gehört, dass ein Nachbar sein Haus für eine bestimmte Summer verkauft hat und glauben nun, ihre Immobilie sei ähnlich viel wert.

Realistisch betrachtet sind jedoch beide Summen eher subjektiv und liegen oft weit von einem objektiven Marktwert entfernt.

Jetzt haben einige Hausverkäufer die Idee mit einem relativ hohen Preis ins Rennen zu gehen und diesen dann, falls sich in einem bestimmten Zeitpunkt kein Käufer findet, sukzessiv zu senken. Das Hauptproblem solch einer Strategie ist, dass zunächst potentielle Käufer verschreckt werden und danach durch eine Preissenkung Misstrauen erweckt wird.

Nicht die perfekte Ausgangslage für realistische Preisverhandlungen, oder?

So wird der Kaufpreis ermittelt

  • Die Lage
  • Reihenhaus, Villa oder freistehendes Einfamilienhaus?
  • Welches Baumaterial wurde verwendet?
  • Wie ist der aktuelle Zustand?
  • Wann wurde das Haus erbaut?
  • Wie viel Veränderungsspielraum bietet die Immobilie dem neuen Eigentümer?
  • Wie ist der Erschließungszustand? Gibt es schnelles Internet etc.?
  • Ist die Immobilie vermietet? Oder kann sie direkt bezogen werden?
  • Welche Belastungen sind im Grundbuch eingetragen?
  • Welche Besonderheiten hat die Immobilie? Einen besonders gepflegten Garten, eine Garage oder einen Carport?

Diese Aufgaben nimmt Ihnen ein Makler beim Hausverkauf ab

  • Er erstellt ein ansprechendes und aussagekräftiges Exposé
  • Er stellt alle nötigen Unterlagen zusammen
  • Er inseriert Ihr Objekt auf entsprechenden Online-Portalen oder auch in Tageszeitungen
  • Er erkennt, welche Alleinstellungsmerkmale Ihres Hauses für einen guten Preis sorgen
  • Er achtet auch auf Kleinigkeiten, die Sie als Bewohner oder Eigentümer vielleicht gar nicht mehr im Blick haben.
  • Er berät Sie zu möglichen Reparaturen oder Nachbesserungen, die zu einem höheren Verkaufspreis führen können
  • Er sortiert Interessenten aus, so dass zum Besichtigungstermin nur noch solche kommen, die sich den Kauf potentiell leisten können und deren Ansprüche mit Ihrem Angebot vereinbar sind.
  • Er bringt eine erprobte Verkaufsstrategie mit. Immerhin ist ein Immobilienmakler täglich mit dem Verkauf von Häusern und Wohnungen beschäftigt.

Wir sorgen dafür, dass Ihre Immobilie auffällt

Häufig haben sich Käufer auf eine bestimmte Region oder einen Stadteil festgelegt. Unsere Aufgabe besteht darin, diesen Interessenten Ihre Immobilie so schmackhaft wie möglich zu präsentieren.

Diese Kosten kommen bei einem Hausverkauf auf Sie zu

Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Eigentumswohnung verkaufen wollen, müssen Sie mit einigen Kosten rechnen.

Wenn Sie einen Makler beauftragen, können Sie frei entscheiden ob Sie die Kosten dafür selbst tragen oder ob der Käufer dazu verpflichtet wird, jedenfalls ist dies nach aktuellem Stand heute noch möglich.

In jedem Fall benötigen Sie einen Energieausweis. Dieser kostet etwa 50 Euro.

Wenn Sie ohne Makler verkaufen wollen, kommen Kosten für Inserate hinzu (ab etwa 50 Euro pro Anzeige).

Bei einem Verkauf ohne Makler sollten Sie das Haus vorher von einem Sachverständigen schätzen lassen. Eine seriöse Schätzung kostet Sie etwa 1.000 Euro.

Unter Umständen müssen Sie mit einer Spekulationssteuer rechnen, wenn Sie das Haus im Verkaufsjahr und in den beiden Vorjahren nicht selbst genutzt haben. Bei Anlageobjekten fällt die Spekulationssteuer immer dann an, wenn Sie innerhalb von 10 Jahren nach Erwerb verkaufen wollen.

Des Weiteren fallen eventuelle Kosten für den Kaufvertrag und den Notar an.

Extra Tipp: Sollte man ein Haus besser verkaufen oder vermieten?

Häufig werden wir gefragt, ob es besser sei, ein Haus zu vermieten als es zu verkaufen.

Natürlich lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Es gibt immer gute Gründe dafür oder dagegen. In der Regel kann man aber sagen, dass es vor allem bei einem Haus besser ist, dieses zu verkaufen als zu vermieten. Das Mietausfallrisiko ist einfach größer, wenn man nur an eine Partei vermietet. Auch die Instandhaltungskosten sind relativ hoch. Manchmal lässt sich ein Haus auch in mehrere Wohneinheiten umbauen, dann kann die Vermietung wieder Sinn machen. Denn grundsätzlich überwiegen die Vorteile einer Vermietung immer dann, wenn man mehrere Mieter in einem Objekt hat. Sie könnten bei einem Hausverkauf auch darüber nachdenken, den Verkaufserlös in den Kauf mehrerer Wohnungen zu investieren. So können Sie das gewonnene Eigenkapital in den Aufbau eines Immobilienvermögens stecken.

Gerne beraten wir Sie kostenlos zu Ihren Möglichkeiten und schätzen Ihre Immobilie für einen möglichen Verkauf.

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